Mit einem Nachtbus ging es also für uns von Cusco nach Copacabana, zurück nach Bolivien. Im Nachtbus trafen wir Jordi aus Barcelona, mit dem wir die kommenden 4 Tage auf der Isla del Sol und in La Paz verbrachten.
In Copacabana angekommen fuhren wir direkt mit dem Boot in den Norden der Insel Isla del Sol. Eine 90 minütige Fahrt auf einem mittelgroßen Boot mit 30 Mann brachte uns über den riesigen wunderschönen blauen Titicacasee (3800 Meter Meereshöhe) ans Ziel.
Dort angekommen bot uns der Kapitän ein Häuschen am Berg zur Miete für 20 Bolivianos (3€) am Tag an, worauf wir uns einließen.
In den kommenden 2 Tagen lernten wir die Insel näher kennen. Eine Einfachheit der dortigen Lebensweisen paarte sich mit der Schönheit der Natur und der Ruhe und Gelassenheit dieses Ortes. Für uns war es einer der vollkommensten Orte für zivilisationsgeplagte, um sich von Konsum und Scheinbedürfnissen gedanklich zu befreien.
Auf der Rückreise nach LaPaz ging es erneut mit unserem Kapitän Richtung Festland. Ein Highlight war es die Rückfahrt auf dem Bug zu sitzen und die Sonne zu genießen. Außer einigen wenigen Booten herrschte himmlische Ruhe.
Der Titicacasee war für uns, vielleicht auch ein wenig weil wir wenige Erwartungen hatte, definitiv ein Highlight!
Mit unserem Reisemittel No. 1 dem Bus fuhren wir anschließend nach LaPaz. In Erinnerung bleibt uns hier die Überquerung eines Flusses, bei welcher wir aussteigen mussten und der Bus auf einem Extraschiff den Fluss überquerte. Zudem war es sehr eindrucksvoll zu sehen wie im Altiplano El Alto ärmlich in einer Ansammlung von halbfertigen Backsteingebäuden eine riesige Stadt bildet. Nach über einer Stunde Fahrt durch ElAlto erreichten wir erst LaPaz und genossen den beeindruckenden Blick in den gigantischen Kessel.








