Donnerstag, 17. September 2015

Isla del Sol - Titicacasee

Mit einem Nachtbus ging es also für uns von Cusco nach Copacabana, zurück nach Bolivien. Im Nachtbus trafen wir Jordi aus Barcelona, mit dem wir die kommenden 4 Tage auf der Isla del Sol und in La Paz verbrachten.

In Copacabana angekommen fuhren wir direkt mit dem Boot in den Norden der Insel Isla del Sol. Eine 90 minütige Fahrt auf einem mittelgroßen Boot mit 30 Mann brachte uns über den riesigen wunderschönen blauen Titicacasee (3800 Meter Meereshöhe) ans Ziel.

Dort angekommen bot uns der Kapitän ein Häuschen am Berg zur Miete für 20 Bolivianos (3€) am Tag an, worauf wir uns einließen.
In den kommenden 2 Tagen lernten wir die Insel näher kennen. Eine Einfachheit der dortigen Lebensweisen paarte sich mit der Schönheit der Natur und der Ruhe und Gelassenheit dieses Ortes. Für uns war es einer der vollkommensten Orte für zivilisationsgeplagte, um sich von Konsum und Scheinbedürfnissen gedanklich zu befreien.

Auf der Rückreise nach LaPaz ging es erneut mit unserem Kapitän Richtung Festland. Ein Highlight war es die Rückfahrt auf dem Bug zu sitzen und die Sonne zu genießen. Außer einigen wenigen Booten herrschte himmlische Ruhe.
Der Titicacasee war für uns, vielleicht auch ein wenig weil wir wenige Erwartungen hatte, definitiv ein Highlight!

Mit unserem Reisemittel No. 1 dem Bus fuhren wir anschließend nach LaPaz. In Erinnerung bleibt uns hier die Überquerung eines Flusses, bei welcher wir aussteigen mussten und der Bus auf einem Extraschiff den Fluss überquerte. Zudem war es sehr eindrucksvoll zu sehen wie im Altiplano El Alto ärmlich in einer Ansammlung von halbfertigen Backsteingebäuden eine riesige Stadt bildet. Nach über einer Stunde Fahrt durch ElAlto erreichten wir erst LaPaz und genossen den beeindruckenden Blick in den gigantischen Kessel.

Samstag, 25. Juli 2015

Inca-Jungle - Machu Picchu

Unsere 4-tägige Dschungeltour begann am ersten Tag damit, dass wir mit unserem Bus die Berge hinauf gebracht wurden. Während dieser 3-stündigen Fahrt erbot sich uns ein atemberaubendes Panorama und sogar vollgeschneite Bergspitzen. Im Anschluss daran wurden unsere Fahrräder vom Dach abgemacht und es war an uns die Straße auf unseren Rädern zu zähmen. Im Vorfeld wurden wir natürlich ausreichend geschult und erhielten die notwendige Schutzkleidung. Die Abfahrt umfasste in etwa 3,5 Stunden, wobei wir vorallem am Anfang mit starkem Regen, Kälte und großem Verkehrsaufkommen konfrontiert wurden...
Machu Picchu

Samstag, 18. Juli 2015

Arica - Arequipa - Cusco

Als wir letzte Woche in Arica, der letzten größeren Stadt vor Peru, früh morgens an kamen, hatten wir schon ein Hostel aus dem Reiseführer ausgesucht. Laut diesem liegt das Sunny Days Hostel direkt am Busterminal, so dass wir uns zu Fuß zum Hostel auf machten. Als uns dann die Taxifahrer gründlich in die falsche Richtung geschickt hatten, hatten wir irgendwann dennoch einem Taxifahrer vertraut und unsere kleine morgendliche Odyssee fand endlich sein Bett.
Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Hostel, das eingerichtet war wie eine Privatwohnung, machten wir uns auf die Küstenstadt zu erkunden.
In der Innenstadt angekommen trafen wir direkt auf eine chilenische Militärparade. Da sie nach einigen Salutschüssen Richtung Peru liefen machten wir uns schon Sorgen um unser nächstes Reiseziel.
Natürlich haben wir auch, mit Bodyboards bewaffnet, im Pazifik gebadet... 
Arica

Donnerstag, 9. Juli 2015

Salar de Uyuni/San Pedro de Atacama

Letzten Freitagmorgen ging die Reise dann also los, von Sucre ueber Potosi nach Uyuni. Die Busfahrt war landschaftlich wirklich sehr beeindruckend, da sich alle 20 Kilometer die Landschaft komplett zu veraendern schien. Von Wald, zu Steppe ueber Berge und Taeler bis hin zur Wueste und schlussendlich der Blick auf den Salar de Uyuni. Ausserdem standen auf der Strecke - manchmal auch auf der Fahrbahn - unzaehlige Lamas herum.
In Uyuni angekommen, hatten wir uns direkt darum gekuemmert eine Touragentur fuer den naechsten Tag zu finden. Nachdem uns das gelungen war, konnten wir seit langem mal wieder ein BBQ geniessen...

Mittwoch, 1. Juli 2015

Die letzten Tage in Sucre

Allmählich neigen sich die Tage in Sucre dem Ende endgegen. Bereits Übermorgen beginnt unser Urlaub und wir starten nach Uyuni, zum Salzsee.
Die letzten Tage haben wir bei Condor recht viel geschafft. So konnten wir zum Beispiel eine neue Karte entwerfen und dieser neue Gerichte hinzufügen. Außerdem gibt es ab jetzt Tapas am Abend, Brunch und Frühstück mit Nutella (was hier schwer zu bekommen ist). Um diese Dinge natürlich ansprechend zu bewerben, haben wir Kartenhalter aus Holz entworfen, inklusive Gravur des Logos.

Statue in der Mitte der Plaza 25 de Mayo - Sucre
Neben der Arbeit waren wir u.a. klettern, in der Sauna, auf einem Wochenmarkt, im Gym und an einem Aussichtspunkt über die Stadt, zudem haben wir abends meistens die Copa America geschaut. Da sind noch echte Emotionen im Spiel.. :D

Morgen Abend ist ein kleiner Ausstand mit den Kollegen aus dem Cafe und den Guides vom Trekking geplant. Da freuen wir uns schon drauf.

Unser Plan für die kommenden vier Wochen...

Montag, 22. Juni 2015

Samaipata - Trekking - Tarabuco

Unsere Reise nach Samaipata verlief zunächst nicht so wie geplant. Zum einen musste ich mich (Eric) aufgrund eines schlechten Hamburgers, welchen wir bei einem Zwischenstopps mitten in der Nacht geholt hatten, 2x übergeben. Zum anderen wurden wir um halb vier förmlich in Samaipata ausgesetzt. Vor Ort war es zudem alles andere als leicht ein Hostel für uns sieben zu finden. Grund hierfür war unter anderem die Uhrzeit, als auch Regen, inklusiver schlechter Straßen bzw. Sandwege.
Ungefähr eineinhalb Stunden später und mit gefühlten 50 Kilometern in den Beinen hatten wir dann endlich ein Hostel für die Nacht gefunden. In Bolivien ist es häufig kompliziet, aber irgendwie klappt es dann doch immer, und wie wir gestern von einem Bolivianer gelernt haben, der von seiner bequemen Wohnung auf seine Hippie-Karriere zurück blickt: Backpacker von heute wollen auch warmes Wasser und ein Bett, ist nicht mehr wie früher.
Eine Lagune als Luxusressort am Rande des Amboro Nationalparks

Donnerstag, 11. Juni 2015

Ereignisreiche erste Woche in und um Sucre

Heute ist unser achter Tag in Sucre. Und es war definitiv schon einiges los.
Zum Beispiel haben wir uns letzten Samstag den Friedhof der Stadt angeschaut. Tags zuvor war Fronleichnam, weshalb an diesem Tag fast alles geschlossen war, so dass wir da noch erfolglos versucht haben auf den Friedhof zu kommen. Dafür hatten wir jedoch die Gelegenheit einer Parade beizuwohnen, welche sehr beeindruckend war, da man das Gefühl hatte, die komplette Stadt nimmt da dran teil. Witzigerweise hatten viele Schuluniformen einen deutschen Adler auf der Brust und schwangen deutsche Fahnen. Überzeugt euch selbst..

Parade mit deutscher Flagge



Das besondere am Friedhof ist, dass er eher angelegt ist wie ein Park und eigentlich nur ein paar "wirkliche" Gräber hat. Außerdem sieht man sehr, welche Familie Geld genug hat ihren Toten ein Grab zu bezahlen und welche eher nicht. Am hintersten Ende des Friedhofs befindet sich nämlich ein separater Friedhof wo Kreuz an Kreuz Menschen begraben sind.

..Grab an Grab..

Donnerstag, 4. Juni 2015

Frankfurt - Sucre

02.06.2015 18:35 Ortszeit: Die Reise beginnt endlich am Flughafen in Frankfurt.
Unser nächstes Ziel ist Madrid, der erste Zwischenstopp auf dem Weg nach Sucre. Am Flughafen in Madrid angekommen, hatten wir mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Hierzu zählten unter anderem der halbstündige Marsch durch das Terminal und zum anderen das Finden unseres Fluges nach Santa Cruz bzw. des richigen Gates.
Nachdem wir diese Hindernisse überwunden hatten, ging es in Richtung Santa Cruz de la Sierra Viru Viru. Während des 11 stündigen Fluges hielten uns einige schreiende und weinende Kinder erfolgreich vom Schlafen ab.

In Santa Cruz hatten wir ein neues Problem, unser Gepäck wurde bereits weiter nach La Paz geschickt, währenddessen wir verzweifelt an der Gepäckannahmestelle danach suchten. Da unser Flug nach La Paz nur 1 1/2 Stunden später ging, verpassten wir diesen leider. Somit mussten wir mit der Fluggesellschaft einen neuen Flug nach La Paz suchen, welcher zum Glück nur eine Stunde später bereits ging. So bekamen wir ein Flugzeug, was fast unsere Privatmaschine hätte sein können. Überzeugt euch selbst :D



Dienstag, 26. Mai 2015

¡Hola! Noch 7 Tage.


Wir haben uns entschieden für unseren zweimonatigen Aufenthalt in Südamerika einen Blog zu schreiben. Für uns soll es eine Art Reisetagebuch sein, und für diejenigen, die interessiert was wir in Bolivien erleben, ist es vielleicht eine schöne Möglichkeit auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
In Sucre werden wir bei CondorTrekkers ein sechswöchiges Praktikum machen. Danach haben wir noch drei Wochen um Bolivien, Peru und Chile zu bereisen. Ein paar Bilder und Videos sollen hierbei mit dem Handy und der GoPro auch entstehen...