Donnerstag, 11. Juni 2015

Ereignisreiche erste Woche in und um Sucre

Heute ist unser achter Tag in Sucre. Und es war definitiv schon einiges los.
Zum Beispiel haben wir uns letzten Samstag den Friedhof der Stadt angeschaut. Tags zuvor war Fronleichnam, weshalb an diesem Tag fast alles geschlossen war, so dass wir da noch erfolglos versucht haben auf den Friedhof zu kommen. Dafür hatten wir jedoch die Gelegenheit einer Parade beizuwohnen, welche sehr beeindruckend war, da man das Gefühl hatte, die komplette Stadt nimmt da dran teil. Witzigerweise hatten viele Schuluniformen einen deutschen Adler auf der Brust und schwangen deutsche Fahnen. Überzeugt euch selbst..

Parade mit deutscher Flagge



Das besondere am Friedhof ist, dass er eher angelegt ist wie ein Park und eigentlich nur ein paar "wirkliche" Gräber hat. Außerdem sieht man sehr, welche Familie Geld genug hat ihren Toten ein Grab zu bezahlen und welche eher nicht. Am hintersten Ende des Friedhofs befindet sich nämlich ein separater Friedhof wo Kreuz an Kreuz Menschen begraben sind.

..Grab an Grab..


Mehr Park als Friedhof
 Ausserdem waren wir am Wochenende am Castel de Glorieta, ein Schloss am Rande Sucres. Das rosa Schloss war nicht wirklich sehr beeindruckend, da die Raeume alle leer waren und es selbst nicht sehr gross war. Also leider kein zweites Schwanstein, aber ganz nett. Die Heimreise im Microbus auch..

Castel de Glorieta

Rueckfahrt mit der Europaeischen Union
 Im Anschluss daran sind wir zu einem Dinopark bei Sucre gefahren, wo die laengsten Dinospuren der Welt gefunden wurden. Allerdings war fuer uns Laien der Blick auf Sucre fast interessanter..

Dinospuren
Am naechsten Tag haben wir direkt morgens einen Ausflug zu den siete Cascadas/7 Wasserfaellen gemacht. Die Fahrt dort hin war schon ein Abenteuer, und dass der Taxifahrer uns 5 dort fuer 8 Euro hingefahren hat auch fuer uns verwunderlich. Mindestens 30 Minuten waren ueber Stock und Stein inklusive Auto aufsetzen. Die Wasserfaelle zu finden war anfangs gar nicht so einfach, da gar nichts ausgeschildert war. Kaktusnadeln in der Hand und ueberall Kratzer mussten wir dann eben in Kauf nehmen..




Heute Nachtmittag fahren wir spontan ueber das Wochenende nach Samaipata, einem kleinen Doerfchen am Rande des Nationalparks Amboro, 100 km von Santa Cruz entfernt.
Davon mehr gibts dann beim naechsten mal..

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